Höhenunterschied 650 m - 710 m
Das enge Defereggental besitzt eine Reihe von kaum besuchten Start- und Flugmöglichkeiten, welche im Norden zur Lasörlinggruppe und im Süden zu den Villgratener Bergen gehören.
Sie wurden bereits in den Anfängen des Gleitschirms von einheimischen Piloten erschlossen und genutzt, zum Teil sogar zu Wettbewerben. Im Sommer sollte man hier beim Einlanden wegen der starken Talwinde, der Seilkabel und sonstigen Hindernissen besonders vorsichtig sein. Besonders wichtig für Neulinge ist die Besichtigung der Landemöglichkeiten evtl. die Aufstellung eines Windsacks! In der ruhigen Jahreszeit hat man auch als Hobbypilot eine Chance, in Ruhe die Schönheit der Natur zu geniessen. Für Urlauber mit Paragleiter, welche sich für das Fliegen im Defereggental interessieren, ist Josef Blasisker der erfahrene Kenner aller Startplätze rund um Hopfgarten und bietet jederzeit Rat. Tel. 0043-699-11704230
Firstkogel (2.136 m) Dieser Gratkopf liegt nördlich über Hopfgarten und bietet bei verschiedenen Windrichtungen einfache Flüge. Zugang: Von Dölach zur Grünalm (beschildert). Von dort in ca. 45 Min. auf den Kopf. Taxi Josef Blaßnig, befördert Gruppen und Einzelpersonen zur Grünalm bzw. auf dem Fahrweg bis auf ca. 2.000 m. Von dort sind es noch etwa 20 Min. zum Start. Startplatz: NW-NO / SO, leicht, Wiesenstart. Landeplatz: Dölach (998 m), nach dem westlichen Ortsende liegen Wiesen, die groß genug zum Einlanden sind. Ebenfalls geeignet ist in Plon die große Wiese zwischen dem ersten und dem letzten Materialtransportkabel (vorher besichtigen).
Gagenalm (1.998 m) - Zeigerle (2.311 m) Dieser Rücken befindet sich direkt über Plon und garantiert genussreiche Flüge bei schwachem NW-Wind und Thermik am Vormittag und Mittag. Zugang: In Plon bei der alten Holzbrücke (Blosbrücke) dem Zwenewaldweg bis zur Gagenalm folgen (etwa 2,5 h) oder mit Taxi Josef Blaßnig hinauf zur Gagenalm. Start: O / SO und etwas höher auch N, einfach. Vom Zeigerle nach NW und SO, einfach. (etwa 40 Min. zu Fuß dem Rücken folgen). Landeplatz: (1.157 m), am Besten in Plon auf der Wiese vor dem letzten Materialseilbahnkabel und der Abzweigung zur Kleinitzalm.
Glanzalm (1.975 m) Eckpfeiler nördlich über dem Taleingang und Dölach. Mit entsprechender Thermik und Talwind kann die ganze Südflanke bis zum Talende beflogen werden. Zugang: In Dölach am westlichen Orstende den unbeschilderten Asphaltweg nach rechts hinauf bis zu seinem Ende in Glanz. Von hier führt eine Forststraße durch den Wald bis zur Glanzalm. Etwa 45 Min. bis zur Glanzalm Start: S / SO, einfach (ca. 2.000 m), man startet etwas oberhalb der Glanzalm am Grat bei einem Kreuz Landeplatz: (998 m), Wiese neben der Straße am westlichen Ortsende von Dälach. Besser in Plon landen (siehe oben)!