Abwechsungsreiche Berglandschaften, schöne Augenblicke auf Dreitausender-Gipfeln, sowie mögliche Begegnungen mit scheuen Hochgebiergstieren, machen diese hochalpine Route - quer durch die einsame und imposante Schobergruppe bis zu den Gletschern und Felswänden des Großglockners - zu einem einmaligen Erlebnis.
Die gesamte Strecke dieser mehrtägigen Wanderung verläuft auf markierten Wegen und Steigen. Auf der Gößnitzscharte sowie am Kesselkees Sattel befinden sich zudem Biwak-Notunterkünfte, die bei Schlechtwettereinbruch Schutz und Unterschlupf gewähren.
1. Tag: Vom Parkplatz Faschingalm/ Zettersfeld (1.662m) am Lienzer Höhenweg zur Lienzer Hütte (1.977 m); 4Std.; Nächtigung 2. Tag: Von der Lienzer Hütte über den Elberfelder Weg zur Gößnitzscharte (2.737 m) und entlang des Gößnitzkeeses zur Elberfelder Hütte (2.346 m); 3,5 Std; Übernachtung (von der Gößnitzscharte Besteigung des Gößnitz Kopfes möglich (3.096 m, Kletterstellen); 3. Tag: Durch das Tramerkar zum Keselkees Sattel (2.996 m) weiter zum Gipfel des Bösen Weibele (3.121 m); 3 Std. Abstieg zum Tschadin Sattel (2.987 m) und über den Fritz-Senders-Weg zum Peischlachtörl, von dort weiter über den Wiener Höhenweg zu Glorerhütte (2.651 m); 2,5 Std.; Übernachtung 4. Tag: Von der Glorerhütte über den Meldesattel (2.676 m exp. Stellen mit Stahlseilen versichert) zur Stüdlhütte (2.802m); 3 Std.; Übernachtung; eventuell Aufstieg zur Schere (3.031 m) oder zum Luisengrat (3.209 m) am Fuß des Großglockners 5. Tag: Abstieg zum Lucknerhaus (Endpunkt der Kalser Glocknerstraße oder über das Teischnitztal zum Taurerwirt.
Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittelschwer, erfordert aber Bergerfahrung, Trittsicherheit sowie Alpine Ausrüstung.