Für Eltern, die mit den Sprösslingen urlauben, aber doch einmal einen Tag für sich alleine genießen möchten, öffnen sich im Nationalpark Hohe Tauern besonders reizvolle Perspektiven.
Maßgeschneidert für abenteuerlustige Kids von 7 bis 12 Jahren ist das Outdoor-Programm der „Nationalpark-Spürnasen“ in allen Regionen des Parks.
Die Nationalpark-Betreuer inszenieren für Gruppen mit bis zu 12 Kindern Erlebnisexkursionen, die unvergesslich bleiben. Der erfahrene Scout kennt jede Pflanze und jedes Tier, jeden Knoten und alle Überlebenstricks in der freien Natur. Er hilft beim Bau einer Seilbrücke, beim Aufbau des Indianertipis und der Zubereitung einfacher Gerichte über dem Lagerfeuer. Mit einem „Forscherkoffer“ ausgestattet, der die wichtigsten Utensilien für Hobby-Botaniker und -Biologen enthält, gehen die Kinder auf die Jagd nach den Geheimnissen der Natur.
Wer auch ohne Eltern den Mut nicht verliert, darf an der 2-Tages-Exkursion zu den Jagdhausalmen im hintersten Defereggental teilnehmen. Tagsüber werden Insekten und Mineralien untersucht, Wasserproben genommen, Vögel und Wildtiere beobachtet. Am Abend kriechen die jungen Expeditionsteilnehmer in ihre Schlafsäcke, umgeben von duftendem Heu in einer der ältesten Almstallungen Österreichs – was für ein Abenteuer für ein Stadtkind!
Wasser ist ein zentrales Thema im Nationalpark Hohe Tauern. Vor drei Jahren wurde hier die weltweit erste Wasserschule aus der Taufe gehoben, mitfinanziert von der Glasdynastie Swarovski. Diese einzigartige Schule bietet mehrtägige Kurse und Projekttage an, in denen Nationalparkbetreuer ihr Wissen an Schüler und Lehrer weitergeben. Die Kinder nehmen als junge Forscher selbst an Untersuchungen teil, tauschen sich in Internetforen mit Gleichgesinnten aus und können eigene Projekte unter der Patronanz des Nationalparks inszenieren.