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Die Umrundung des Großglockners mit Skiern ist am günstigsten von Süden über Osten nach Norden und Westen durchzuführen. Ausgangspunkte sind die Stüdlhütte (2.802 m) oder die Adlersruhe (3.454 m). Von der Stüdlhütte über die Schere (3.031 m), über das Ködnitzkees zur Adlersruhe, von dort Abfahrt über den Hofmanngletscher zur Pasterze. Von der Pasterze über die Pasterzenterrasse, über den Oberen Pasterzenboden bis in den Schneewinkel, von dort in südlicher Richtung in die Schneewinkelscharte. Nun über den Nordwestgrat, teilweise Kletterei, über den Blockgrat, Schwierigkeitsgrad II, auf den Romariswandkopf. Von dort Abfahrt über das Fruschnitzkees, links halten, und auf das Teischnitzkees hinüberqueren. Weiters Abfahrt zur Stüdlhütte oder über die Scharte zwischen Luisenkopf und Beginn des Stüdlgrates hinunter auf das Ködnitzkees abfahren. Als Variante, jedoch wesentlich schwieriger und als Eistour zu bewerten, ist der Aufstieg von der Pasterze über die Pasterzenterrasse auf das Teufelskampkees und hier durch Gletscherbrüche aufwärts unter dem Teufelskamp queren, wo man sodann den Romariswandsattel (3.424 m) erreicht. Der Romariswandsattel befindet sich zwischen Teufelskamp und Romariswand. Abfahrt wie vorher beschrieben über das Fruschnitzkees. Landschaftlich großartige Tour. Günstigste Zeit Frühjahr. Für die Umrundung benötigt man je nach Verhältnissen und Kondition, sowie Können 8 bis 10 Std. Hochalpines Gelände. Entsprechende Ausrüstung ist mitzunehmen, da mehrere spaltenreiche Gletscher zu befahren und zu begehen sind.
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